SYMPOSIUM

Freitag, 8. November 2019


In Kooperation mit der FH Dortmund findet unter dem Titel „Editorial LAB #6“ ein Symposium im Fachbereich Design statt. Detaillierte Infos hier ab Anfang Oktober.

 

Termin: Fr. 8. November 

Ort: FH Dortmund, Max-Ophüls-Platz

Eintritt: frei

10 Uhr    -   Sanne de Wilde  (englisch)

11 Uhr    -   Sebastian Liste  (englisch)

14 Uhr   -   Mike Meiré

VORTRÄGE


Am Sa. 9. und So. 10. November präsentiert das Festival inspirierende Vorträge von international bekannten Fotograf*innen, die von ihrer Arbeit und ihren Projekten berichten.

 

Alle Vorträge an diesem Wochenende finden im Kulturort Depot statt.

Eintritt: Pro Vortrag 5,00 €. Tickets für die Vorträge können an der Tageskasse erworben werden.

Samstag, 9. November 2019

16 Uhr    -  Solmaz Daryani  (englisch)

Solmaz Daryani (IRN) beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen von Trockenheit und Dürre in ihrer Heimat Iran. Ihre Arbeiten sind eine gefühlvolle Mischung aus berührenden persönlichen Geschichten und journalistischer Reportage. Sie lässt den Betrachter an ihren Erlebnissen und Eindrücken teilhaben und sensibilisiert so

für die Zerstörung der Ökosysteme und den Klimawandel.

Solmaz Daryani ist Autodidaktin und hat einen Bachelor-Abschluss in Informatik. Sie hat zahlreiche Förderpreise und Auszeichnungen erhalten, darunter im Jahr 2016 das Stipendium der Magnum Foundation und im Jahr 2019 war sie Finalistin des „International Woman Photographers Association Award“ in Paris. Solmaz Daryani lebt und arbeitet in Großbritannien und Iran.

 

 



18 Uhr    -    Kadir von Lohuizen  (englisch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(c) Benedicte Kurzen


Sonntag, 10. November 2019

12 Uhr  -  Gideon Mendel (englisch)

Gideon Mendel präsentiert sein Projekt "Drowning World". Bei diesem Vortrag führt er das Publikum durch die 12 Jahre Projektarbeit und zeigt dabei, wie die verschiedenen Erzählstränge (Submerged Portraits, Floodlines and Watermarks) entstanden sind. Außerdem wird er das Videoelement des Projekts besprechen, eine fünf-Bildschirm Installation namens ‘Deluge’.

Anschließend nimmt er Stellung zu den immer wiederkehrenden persönlichen Entscheidungen, die Fotograf*innen und Künstler*innen treffen müssen, in Bezug auf globale Klimakatastrophen.

 



14 Uhr   -  Cuny Janssen  (englisch)

Cuny Janssen (NL) studierte an der Akademie der bildenden Künste in Utrecht. Im Jahr 2002 gewann sie den zweiten Preis beim Prix de Rome für Fotografie, der ältesten und renommiertesten Auszeichnung für bildende Künstler unter 40 Jahren in den Niederlanden. In Folge hatte sie Einzelausstellungen in der Photographers 'Gallery in London, im Photography Museum Amsterdam (FOAM), im Museum de Pont in Tilburg und im Kunstverein Heilbronn.

Cuny Janssen reiste für Ihre Projekte u. a. nach Mazedonien, Iran, Südafrika, Indien, Japan und die Vereinigten Staaten. An diesen Orten hat sie sehr individuelle junge Menschen fotografiert, die in ihren Fotos doch wieder Gemeinsamkeiten bekommen. Sie möchte den Betrachter daran erinnern, dass Menschen von mehr vereint werden, als getrennt. Ihre Porträts ergänzt sie immer mit Fotos aus der Natur. Cuny Janssen fotografiert ausschließlich in Farbe mit einer analogen 4 x 5 Zoll Plattenkamera.

Ihre Reisen führten zu mehreren Fotobüchern wie India (2002), Portrait / Landscape Macedonia (2004), Finding Thoughts (2005), There is Something in the Air (2007), Amami (2009), My Grandma Was a Turtle (2010) ), Yoshino (2013) und BLU (2015). Für ihr letztes Buch There Was a Child Went Forth (2017) beschäftigte sie sich mit Kindern und Natur in Amsterdam, der Stadt, in der sie lebt und arbeitet.

 Cuny Janssen wird von der andriesse ~ eyck galerie vertreten.



ZUSATZVORTRAG

Samstag, 9. November 2019


In Kooperation mit der 44309 Street//Art Gallery hält der Fotograf Felix Kleymann einen einführenden Vortrag zu seinem Projekt „Improving Reality“:

 

Ort: 44309 Street//Art Gallery

Eintritt: frei

20:30 Uhr   -   Felix Kleymann (deutsch)

Felix Kleymann (D), geboren 1984 in Recklinghausen. Er schloss sein Studium 2013 an der Universität in Dortmund ab, mit der Arbeit "Pacificação", in welcher er die Befriedung der brasilianischen Favelas in Rio de Janeiro fotografisch dokumentierte. Sein nächstes umfangreiches Projekt "Escaping Death" bezog sich auf die Begleitung von Flüchtlingen auf ihrem Weg von Syrien nach Deutschland. Die Serie wurde in versciedenen großen Medien publiziert. Seitdem arbeitet er als Freelancer/Fotograf an Projekten weltweit. Felix Kleymann wird von der Agentur Laif vertreten.