FILMPROGRAMM


In Kooperation mit dem sweetSixteen Kino präsentiert das f² Fotofestival ein feines Filmprogramm:

 

Kontakt: Tel. 0231 910 66 23 oder E-Mail: info@sweetSixteen-kino.de

Adresse: sweetSixteen-Kino (im Kulturort Depot),Immermannstr. 29, 44147 Dortmund)

Eintritt: 7 € / 6 € (erm.)


"Robert Doisneau - Das Auge von Paris"

"Robert Doisneau: Das Auge von Paris” erzählt wie ein Kind aus einer Vorstadt von Paris zu einem Superstar der Fotografie wurde. Ein intimes Porträt von Doisneaus Leben und seiner Arbeit – die so eng mit einander verwoben waren, dass er sein

leidenschaftliches Künstlersein als Quelle seines Glücks verstand. Die Regisseurin Clémentine Deroudille ist eine Enkelin von Robert Doisneau (14.4.1912 - 1.4.1994), der Film hat daher einen sehr privaten und familiären Zugang zu bisher unveröffentlichten Materialien aus dem Nachlass. Daneben stehen Interviews mit Doisneau, seinen Freunden und Kollegen und natürlich sein Werk. Seinem Werk entsprechend aber ist Clémentine Deroudilles Film nicht nur ein Film über Robert Doisneau geworden, sondern auch ein Film über Doisneaus wichtigste Sujets, Paris und seine Menschen.

FR 2017 · 77 Min. · FSK 0 · Dokumentarfilm ·  Regie: Clémentine Deroudille

 

 

 

Sa. 9. November um 20 Uhr

Mo. 18. November um 21 Uhr

……………………………………………………….…………..……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

 "Generation Wealth"

Aus ihren Begegnungen mit den Schönen und Reichen entwirft die Fotografin und Filmemacherin Lauren Greenfield ein Bild der USA, das von unstillbarer Gier bestimmt ist. Das ist unterhaltsam anzuschauen und oft ganz erstaunlich. Dabei verknüpft Lauren Greenfield die Entstehungsgeschichte ihres Films mit ihrem eigenen Lebensentwurf. In der Selbstbeschau wird ihre Weltsicht zum erstrebenswerten Ideal, während der Turbokapitalismus irgendwie als Auswuchs mangelnden Familiensinns und fehlender Zuwendung erscheint - eine sehr schlichte Interpretation weltweiter Entwicklungen. Dennoch ist die Dokumentation

sehenswert, denn dreijährige Schönheitsköniginnen und Stretchlimos mit eigenem Hubschrauberlandeplatz bieten unzweifelhaft einen gewissen dekadenten Charme.

USA 2018 ·  106 Min. ·  FSK 16  · Dokumentarfilm · Regie: Lauren Greenfield

So. 10. November um 16 Uhr

Mo. 18. November um 17 Uhr

……………………………………………………….…………..……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

 "Gott existiert, ihr Name ist Petrunya"

In einem der stärksten Filme der letzten Berlinale variiert Teona Strugar Mitevska die Muster des religionskritischen Kinos aus Osteuropa. „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ nimmt als Ausgangspunkt eine Episode, die sich auf dem Balkan, in Nordmazedonien zugetragen hat, und entwickelt sie zu einem satirischen Film über Religion, Machismo und die Rolle der Frau. In einem kleinen Ort in Mazedonien wirft der Hohepriester jeden Januar ein Kreuz in das örtliche Gewässer, während sich gleichzeitig hunderte Männer auf den Weg machen, um das Kreuz wiederzufinden. Derjenige, der das Kreuz findet, soll ein Leben lang Glück und Wohlstand erlangen. Die arbeitslose junge Frau Petrunija (Zorica Nusheva) springt ins Wasser und findet das Kreuz. In diesem konservativen Umfeld haben ihre Konkurrenten das Recht, wütend zu sein: Eine Frau hat es gewagt zu konkurrieren und zu erreichen, was die Männer zu erreichen versuchen. Petrunija besteht darauf, dass sie die Gewinnerin ist, und weigert sich, das Kreuz zurückzugeben.

MK/BE/FR/HR/SL 2018 · 100 Min. · FSK: keine Angabe · Drama/Tragikomödie · Regie: Teona Strugar Mitevska

So. 10. November um 20:15 Uhr (PREVIEW)

Do. 14. bis So. 17. November jeweils um 18:45 Uhr

Di. 19. bis Mi. 20. November jeweils um 17 Uhr

Do. 21. bis So. 24. November jeweils um 18:45 Uhr

……………………………………………………….…………..……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

"Das Kapital im 21. Jahrhundert"

"Das Kapital im 21. Jahrhundert“ ist die Adaption eines der bahnbrechendsten und einflussreichsten Bücher unserer Zeit. Der französische Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty bricht in seinem Bestseller mit der weit verbreiteten Annahme, dass die Anhäufung von Kapital immer auch mit sozialem Fortschritt einhergeht. Für seinen Dokumentarfilm hat Regisseur Justin Pemberton etliche namhafte Denker wie Faiza Shaheen, Gillian Tett und Joseph Stiglitz interviewt, um Pikettys These auf filmische Weise zu interpretieren. Pemberton deckt dabei den Betrug im Kern der Weltwirtschaft auf und fordert ein radikales Umdenken. Eine Zeitreise von der Französischen Revolution über zwei Weltkriege bis hin zum Internetzeitalter.

FR/NZ 2019 · 103 Min. · FSK: keine Angabe · Dokumentarfilm · Regie: Justin Pemberton

Mo. 11. November um 19:15 Uhr

Mo. 18. November um 19 Uhr